Während die Läufer am Ufer des Molvenosees ihre Muskeln mit den letzten Sprints lockern und den Sitz ihrer Schuhe prüfen, ist eine ganze Gemeinschaft längst still und leise auf den Pfaden der Brenta unterwegs. Es sind die Zimmerleute, die Arbeiter/-innen, die Rentner/-innen unserer Dörfer.
Für sie ist die Mithilfe bei der Organisation des Dolomiti di Brenta Trail keine reine Logistik, sondern ein Ritus der Gastfreundschaft. Die Freiwilligen sind die Hüter der Strecke: Sie sind da für ein geflüstertes Anfeuern, für einen Sicherheitscheck oder um denjenigen ein Stück Schokolade zu reichen, deren Beine vor Anstrengung zittern.